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Artikel geschrieben von: Aunt Meggie

Frucht-Shake II

Den heutigen Shake hab ich aus 1 Banane und 3 Esslöffeln Rhabarbermus (das Mus erkläre ich euch später noch mal), 1 Essl. Honig, Saft 1 Apfelsine und ½  Zitrone, 1/8 l. Mandarinensaft, 1/8 l Mineralwasser und ¼ l. Milch gemacht.

In hohe Gläser mit Strohhalm, schmeckt das super lecker!!

Mandarinen-Ölkuchen

 

Da wir oft Besuch haben und wir selbst auch gern Kuchen essen und auch noch dürfen, hab ich uns heute einen Rührkuchen gebacken, der sich, wenn er nicht vorher aufgegessen wird, eine gute Woche hält!

Besonders einfach zu zubereiten ist er, weil es sich um ein Tassenrezept handelt:

Ich verrühre 5 Eier mit 2 Tassen Zucker und 1P. Vanille Zucker zu einer schaumigen Masse, gebe langsam 1 T. Öl und 1 T. Sprite dazu.

3 T. Mehl, wobei ich der letzten Tasse 1 1/2 P. Backpulver zugebe, 1 T. gemahlene Haselnüsse und 1 T. Kokosflocken rühre ich nach und nach hinzu.

Zuletzt rühre ich die abgetropften Mandarinen aus einer kleinen Dose (den Saft verwende ich für den anschließenden Milchshake, siehe auch diesen Shake) darunter und gebe den ziemlich flüssigen Teig in eine große Kastenform. Backe das ganze mit 170° Heißluft 60 Min. ab. Lass den Kuchen dann aber noch etwa 5 Min. im Backofen stehen.

Nach dem Auskühlen gut verpackt, habt ihr die ganze Woche etwas Leckeres zum Tee !!

Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Euch Aunt Meggie

 

Schwarzbrot

Heute gehe ich meiner heimlichen Leidenschaft nach und backe Schwarzbrot:

Vorgestern habe ich dafür aber schon den Sauerteig angesetzt.

1 Becher Dickmilch (500 gr. ), 300 gr. feines Roggenmehl, 50 ml. warmes Wasser und eine Prise Salz verrühre ich in einer Porzellanschüssel und stelle ihn abgedeckt in die Küche, (nicht im Kühlschrank)

Gestern hab  ich den Teig mit 150 gr. feinem Roggenmehl, 150 ml. warmem Wasser und 1 Prise Salz erneut verrührt. (Das Salz verhindert, das der Ansatz in Gärung kommt.)

250 gr. Sonnenblumenkerne und 250 gr. Roggenkörner weiche ich mit 1 Liter. kochendem Wasser ein.

Heute nun  verrühre ich einen Becher Sirup (500 gr.)  in 250 ml. Wasser in einen kleinen Topf und wenn das auf kleiner Herdplatte warm geworden ist(mit dem Finger eine Probe machen)dann den Topf von der Platte nehmen und 50 gr. Hefe einrühren.

Jetzt nehme ich meine kleine Wanne ( die ich  nur für den Brotteig verwende),

wiege 1500 gr. mittleres Roggenschrot, 300 gr. Weizenschrot, 300 gr. Weizenmehl und 300 gr. feines Roggenmehl ab. Dazu kommen 3 Esslöffel Salz, die eingeweichten Körner vom Vorteig der Sauerteig und die aufgegangen Hefe in Sirup.

Das Ganze verarbeite ich mit sauberen Händen, so lange, bis alles ein weicher Teig geworden ist.

Ich bedecke die Wanne dann mit einem Handtuch, stell ihn auf eine mit heißem Wasser gefüllte Wärmflasche (ein alter Trick von früher, so kann der Teig besser aufgehen).

Nach 1 ½ Stunden arbeite ich dann alles noch einmal durch und forme 2 Brote. Eine Schüssel mit kaltem Wasser daneben, in die ich meine Hände immer wieder nass mache, macht das formen ganz leicht.

Ich hab 2 große Kastenformen, in die Brote gebacken werden, aber vorher fülle ich den geformten Teig in Bratschlauch (den ich großzügig abschneide und an einem Ende zubinde), der Teig muss sehr schnell in den Schlauch gegeben werden, weil er ja noch sehr weich ist. Ich heb dann das Ganze in die Form und nachdem ich mit nassen Händen noch mal nachgeformt habe, binde ich den Schlauch am anderen Ende zu. Oben schneide ich 3 mal kurz mit der Schere ein, damit die Luft später entweichen kann.

Jetzt stell ich die Formen in den kalten Backofen und lass die Brote noch einmal 1 ½ Stunden ruhen.

Danach stell ich die Temperatur auf 135 ° Heißluft und lass die Brote 3 Stunden und 10 Min. backen. Wenn alles fertig ist und ich die Formen aus dem Ofen genommen hab, heb ich sie vorsichtig aus der Form und lass sie etwas abkühlen. Dann schneid ich mit der Schere den Schlauch auf und nehme das Brot heraus. Wenn das zu lange im Schlauch steht, wird es feucht und klebt fest.

Über Nacht auskühlen lassen, dann schneiden und mit guter Butter bestrichen eine Köstlichkeit.

 Es lässt sich hervorragend  einfrieren und wenn ihr Gäste habt, werden sie euch beneiden!!

 

Traut Euch ruhig, es ist nicht so schwer, wie es aussieht,

Eure Aunt Meggie

Rinderrouladen

Heute ist Sonntag und da wir die Kinder zu Mittag eingeladen haben, lohnt es sich, Rinderrouladen zu kochen. 

Ich habe gestern Abend meine Rouladen aus der Gefriertruhe genommen, (die kaufe ich, wenn sie im Angebot sind, das lohnt immer),

heute morgen waren sie fast aufgetaut, aber ich konnte sie wunderbar verarbeiten.

Ich lege die ausgerollten Rouladen auf ein großes Kunststoffbrett, das lässt sich später gut wieder abspülen, besser als eines aus Holz und streich darauf Senf, aber nicht zu viel. So ungefähr einen Teelöffel voll, gebe Salz, Pfeffer und Paprikapulver drauf. Auch alles in Maßen. Pro Roulade 2 dünne Scheiben ungeräucherten Bauchsspeck und 1/2 Eßl. gewürfelte Zwiebeln. Jetzt das Ganze aufrollen und mit Garn umwickeln ( schneller geht’s mit Zahnstochern.)

Etwas Margarine in den Bratentopf, (der auch Backofenfest sein solllte) und die Rouladen schnell und kräftig anbraten, da sonst zu viel Flüssigkeit verloren geht. Zuletzt lass ich noch eine klein geschnittene Zwiebel mit anbraten und gebe heißes Wasser dazu.

Deckel drauf und das Ganze so ungefähr 2 Stunden bei 180° im Backofen brutzeln, ab und zu Wasser nachgießen und die Rouladen wenden. Mit in etwas kaltem Wasser angerührtem Mehl dicke ich zum Schluss die Soße an.

Diesmal hab ich dazu Rotkohl gekocht, den ich aus dem Glas genommen hab. Ich habe da im Regal eine hervorragende Sorte gefunden, das müsst ihr ausprobieren, welche Marke euch am besten schmeckt. Auch hier gilt wieder, nicht unbedingt die günstigste nehmen.

Mit klein geschnittenen Äpfeln, Johannisbeergelee, etwas Butter und einer Prise Zimt verfeinere ich das Ganze.(Wie ich einen Rotkohl, wenn ich ihn im Ganzen kaufe, verwende, erzähl ich euch einander mal.

Herbstdekoration

Ich habe nicht nur Kürbis eingekocht, sondern auch die Terrasse damit geschmückt.
Bei einem Bauern in der Nähe konnte ich einen Stohballen bekommen. Auf unserer überdachten Terrasse hat er einen, von der Küche aus gut zu übersehenden Platz bekommen.

 

Mit einem großen Kürbis und einigen kleinen Zierkürbissen, Zweigen vom Feuerdorn mit den roten Beeren, Heidepflanzen und Astern habe ich den Ballen dekoriert. An der Seite zwei alte Milchkannen und darüber eine Laterne, dann sieht das Ganze schon ganz ordentlich aus. Überall noch Herbstlaub und Kastanien verstreut und wir haben einen herrlichen Blickfang!
In der Adventszeit vertausche ich dann alles mit Tannenzweigen, etwas verschrumpeltem Fallobst, einigen Nüssen und einer Lichterkette  in eine vorweihnachtliche Stimmung.
Im Januar und Februar gehört er der Vogelwelt und wie er im März aussieht, erzähle ich Euch dann.

Viel Spaß beim Schmücken wünscht Euch Aunt Meggie

Eingemachter Kürbis

Anfang der Woche nehme ich mir immer länger anhaltende Sachen vor! Dieses Mal soll es der halbe Kürbis sein, den mir eine Arbeitskollegin mitgebracht hat. Nachdem ich ihn in dicke Scheiben geschnitten habe (sonst ist der nicht zu bändigen), nehme ich das weiche Innere mit den Kernen heraus.

Früher wurden die Kerne getrocknet und fürs nächste Jahr zum Aussäen aufbewahrt.

Die Schale schneide ich großzügig ab und den Rest in Würfel, die ich dann in Essigwasser einige Stunden ruhen lasse.

In der Zwischenzeit koche ich einen Sud aus 1/2 l Wasser, 3/8 l Weinessig, 800 gr. Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 1 Messerspitze Zimt, 5 Nelken, 1 Teelöffel Salz und 1 kleines Stück Ingwer auf. Dazu gebe ich dann den Saft 1 Apfelsine und ½ l Apfelsaft.

Die gut abgetropften Kürbisstücke (es sind etwa 2 kg) verteile ich auf Einkochgläser und gebe den noch heißen Sud dazu.

Bei 90°C etwa 55 Minuten im Einkochtopf ziehen lassen und eine leckere Beilage zum Schweinebraten ist fertig!

Guten Appetit wünscht Euch

Aunt Meggie

Frucht Milchshake

Heute habe ich uns einen Frucht – Milchshake zubereitet. In eine kleinen Schüssel gebe ich 2 Handvoll gefrorene Blaubeeren, davon habe ich genug. In diesem Sommer konnten wir 6 Wochen lang die herrlichsten Beeren ernten.  

Im letzten Jahr wurden davon nur die frechen Drosseln satt, aber ein aufgebauter mannshoher Netzpavillion mit Ostfrieslandfahne oben drauf hat den Biestern jetzt ein Ende gesetzt.

Die angetauten Früchte, 1 klein geschnittener Apfel, 1 Eßl. Honig, im Mixer pürieren. 1/8 l Holunderbeersaft (ungesüßt), 1/8 l Mineralwasser und ¼ l Milch dazugeben und kräftig durchmixen. Kalt, im Großen Glas mit Strohhalm servieren: Lecker!!

Pfannkuchen

Ich hab noch 4 eingefrorene, fertige Kartoffelpfannkuchen. Aber das reicht nicht fürs Mittagessen. Also rühre ich noch aus 2 Eiern, 4 Eßl. Mehl, 1 Pr. Backpulver, ¼ l. Milch, etwas Salz einen Eierkuchenteig. In die eine Pfanne geb ich etwas Öl und einen Kaffeelöffel gute Butter, diese Mischung heiß werden lassen und wenn dann die angetauten Pfannkuchen darin gebacken werden, spritzt es nicht so.

In die 2. Pfanne geb ich auch etwas Öl (immer nur gutes Öl verwenden, es zahlt sich aus). Darin back ich dann nach und nach die Eierpfannkuchen aus.

Guten Appetit wünscht Euch Aunt Meggie

Apfelmus

 

Auf der Terrasse steht noch eine Wanne Äpfel, die der Herbststurm in den letzten Tagen herunter geweht hat. Die werde ich heute noch schälen und den größten Teil zu Apfelmus verarbeiten.

Gemütlich im Esszimmer sitzend, einen Hocker unter den Füssen, das Radio mit angenehmer Musik an, kann die Arbeit losgehen. Die geschälten Apfelstücke lege ich in eine große Schüssel mit Zitronenwasser, damit sie nicht braun werden. Mit dem Sparschäler geht das Schälen übrigens sehr schnell!

Einen nicht zu großen Topf mit wenig Zuckerwasser zum Kochen bringen und dann soviel Apfelstücke hinein, dass oben der Rand mindestens 5 cm. frei bleibt. Auch nicht zuviel Hitze nehmen, da die Äpfel sonst leicht überkochen.

Ich nehm dann einen einfachen Kartoffelstampfer und drück die fast garen Stückchen zu Mus. Geb dann das heiße Apfelmus in eine große Schüssel (Vorsicht, keine einfache Glasschüssel nehmen, die zerspringt sehr leicht).

Nach und nach verarbeite ich so die Apfelstücke und wenn alles in der Schüssel verrührt ist, probiere ich, ob das Ganze auch süß genug ist. Erst dann geb ich etwas Zucker nach.

Man kann natürlich auch Süßstoff nehmen, aber da mein lieber Mann den überhaupt nicht verträgt, lass ich das dann auch weg!!

Wenn alles abgekühlt ist, verpack ich das leckere Apfelmus in Gefrierbeutel oder in Schalen, die sich dafür gut eignen. Die restlichen Äpfel schäle ich und schneide sie in Viertel, geb sie gleich in nicht zu große Gefrierbeutel und friere sie ein. Dann hab ich im Winter immer etwas Schnelles für einen Apfelkuchen oder Apfelreis.

Da nicht viel Zeit für ein üppiges Mittagessen bleibt, backe ich uns Pfannkuchen und dazu natürlich APFELMUS.

Das Rezept für den Pfannkuchen und für den Frucht-Milch – Shake verrate ich euch morgen!!

Viel Spaß beim Nachmachen wünscht Euch

Aunt Meggie

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