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Brot

Fladenbrot mit Hackfleisch

Jetzt aber noch zu unserm Fladenbrot!

Wir hatten 2 Fladenbrote und die haben wir waagerecht durch geschnitten.

In einer Pfanne in etwas Olivenöl 400 gr. gemischtes Hackfleisch krümelig angebraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt und auf einen Teller zur Seite gestellt. In dem restlichen Fett 1 dicke  Gemüsezwiebel und 4 Knoblauchzehen (klein gewürfelt) angeschmort und mit dem Hackfleisch und dem Inhalt 1 Dose Tomaten aufgekocht. Etwas getrockneten Basilikum darunter und alles bei wenig Hitze auf die Hälfte einkochen lassen.

Die Hackmasse  dann auf die Unterseite der Brote verteilt, mit aufgeschnittenem Mozzarella belegt und mit dem Deckel zugedeckt. Mit Käse bestreut und auf Alufolie gelegt. Einen Rand herum gebogen

und für 20 Minuten bei 200 ° in den Backofen geschoben.

Schade das man über Internet noch keinen Geruch vermitteln kann, in unserer Küche war ein Duft, unglaublich: Appetitlich und so was von LECKER!

Ihr glaubt es kaum, da gibts nur eins: Nachmachen!!

Viel Erfolg, Eure Aunt Meggie.

Kürbisstuten (Brot)

Jetzt gehts der Herbstdeko aber wirklich an den Kragen, denn in der letzten Nacht hat es bei uns ganz schön gefroren -3° !!

Bevor der Kürbis in sich zusammen fällt, gibt es davon Suppe und ein Brot.

Für das Brot (bei uns sagt man eher Stuten) habe ich 500 gr. gewürfelten Hokkaidokürbis in 1/4 l. Wasser weichgekocht. 2 Teelöffel Salz und 80 gr. Margarine unter die heiße Masse gerührt, mit dem Mixstab püriert und zur Seite gestellt.

In der Zeit 800 gr. Mehl mit 1/8 l. warmer Milch, 1 Teelöffel Zucker und 1 Würfel Hefe in der Schüssel meiner Küchenmaschine vermischt. Das handwarme Kürbismus dazu und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten lassen.

Etwa 40 Minuten aufgehen lassen, noch einmal durchgekneten und in eine gefettete große Kastenform gefüllt.

Nach etwa 20 Minuten hatte der Teig sich verdoppelt und bei 200° hab ich das Brot in 25 Minuten abgebacken.

Nach dem Auskühlen ein paar Scheiben abgeschnitten, goldgelb, locker und sowas von saftig, mit Butter bestrichen: Eine Köstlichkeit!

Übrigens: Der Hokkaido braucht nicht geschält werden. Ich hab den Kürbis ganz heiß abgespült, dass Innere herausgenommen, in Würfel geschnitten und vom Rest koch ich uns morgen eine Suppe.

Ich hab noch einen ganz normalen Kürbis liegen und was ich damit mache, verrate ich Euch in den nächsten Tagen. Eure Aunt Meggie.

Krintstuut (Rosinenbrot)

Bei uns in Ostfriesland sagt man zu Rosinenbrot auf plattdeutsch: Krintstuut!

Krint kommt von Korinthen, aber es sind auch Rosinen und Sukkade im Teig, lecker solls doch sein.

700 gr. Weizenmehl, 1/2 Würfel Hefe, 80 gr. Zucker und 1 Ei habe ich in die Schüssel meiner Küchenmaschine gegeben und kurz vermischt.

80 gr. Margarine in einem kleinen Topf schmelzen lassen und mit 250 ml. Milch aufgefüllt. Durch die Hitze vom Fett hat die Milch gleich eine richtige Temperatur. Ich hab sie über die Mehlmischung gegeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten lassen.

Rosinen, Korinthen (gewaschen und abtropfen lassen) und Sukkade, je 50 gr. unter den fertigen Teig gearbeitet und etwa 45 Minuten gehen lassen.

Den aufgegangenen Teig mit den Händen noch einmal durch gekneten und zu einem länglichen Brot geformt.

In eine große, gefettete Kastenform gelegt und mit etwas Milch bepinselt. Mit der Gabel mehrmals eingestochen und im Backofen (35°) 20 Minuten ruhen lassen.

Bei 200° in 45 Minuten gebacken. Nach 30 Minuten die Form mit einen Stück Alufolie abgedeckt. (Sonst wird der Stuten von oben zu dunkel)

Bei dem Duft in meiner Küche lief mir schon das Wasser im Mund zusammen.

Heute Nachmittag zum Tee ist der Krintstuut hoffentlich schon so abgekühlt, das wir ihn auch probieren können.

Übrigens hab ich früher gelernt, dass frische Hefe immer in etwas warmer Milch mit wenig Zucker aufgehen soll. Aber wenn Ihr, wie ich eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät habt, könnt Ihr die Hefe beruhigt gleich zu dem Mehl geben.

Wichtig ist, dass alle Zutaten eine Zimmertemperatur haben und die Milch – Fett Mischung handwarm ist.

Probiert mal Euer Glück und überrascht Eure Familie mit einem leckeren “Krintstuut” Eure Aunt Meggie.

Roggenstuten (Weißbrot)

Es läßt sich einfach nicht mehr verleugnen, der Herbst ist da, nass und kalt!! Die Regentropfen laufen nur so an den Fensterscheiben herunter und da hab ich mir überlegt, dass ich mich an die Nähmaschine setze und Körnerkissen nähe. (Die werden bald wieder gebraucht)

Aber erst einmal bin ich heute früh zur Mühle gefahren und hab mir neue Körner geholt: Roggen, Weizen und Gerste. So nebenbei hab ich im Hofladen ein Rezept für Roggenstuten entdeckt. Da konnte ich nicht widerstehen und hab mir die Zutaten gleich mitgebracht.

Für ein Brot brauche ich: 750 gr. Weizenmehl (550), 500 gr. Roggenfeinschrot (1800), 100 gr. Zucker, 125 gr. Butter oder Margarine, 20 gr. Trockenhefe, 10 gr. Salz, 10 – 15 gr. ganzen Anis und 650 ml. lauwarmes Wasser.

Aus den Zutaten hab ich einen geschmeidigen Teig gemacht und abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. Alles noch einmal kräftig durch gekneten und zur Rolle geformt.

In eine gefettete große Kastenform gefüllt und noch einmal 20 Minuten ruhen lassen. Von oben mit einer Gabel einige Löcher hinein, damit das Brot nicht reißt.

Bei 180° Heißluft in 70 Minuten gebacken und auf ein Küchentuch zum Abkühlen gelegt.

In unserer Küche ist ein Duft, von frischem Brot und Anis: Einfach köstlich!

Ich freu mich schon auf das Frühstück morgen, Roggenstuten mit Butter und Marmelade.

Aber jetzt gehts wieder an die Körnerkissen, die zeig ich Euch demnächst, Eure Aunt Meggie.

Sonnenblumenkern – Brot

Ich hab uns gestern ein Körnerbrot gebacken und das auf so einfache Weise, dass ich Euch das nicht vorenthalten möchte!

Beim Einkauf habe ich die Fertig – Backmischung entdeckt und da wir gern Körnerbrot (am liebsten mit Sonnenblumenkernen) essen, konnte ich nicht wiederstehen. Dazu braucht Ihr nur:

1 Packung Sonnenblumen-Kernbrotmischung und 350 ml. lauwarmes Wasser !! Ein Handrührgerät, eine Schüssel und eine Kastenform.

Von der Mischung nur die Hälfte abwiegen und in der Rührschüssel mit dem Wasser kräftig durchrühren. (Sieht fast aus wie Kleister). Etwa 45 Minuten gehen lassen und noch einmal durchkneten, mit nassen Händen geht das am besten, da der Teig ziemlich weich ist.

In eine gefettete Kastenform (ich hab sie mit Sonnenblumenkernen ausgestreut) füllen und mit einem nassen Löffel glattstreichen. Noch mit weiteren Kernen bestreuen und etwas 30 Minuten ruhen lassen.

Im Backofen bei 200° Heißluft in 60 Minuten abbacken. Gleich aus der Form nehmen und auskühlen lassen. 

Ich hätte nicht gedacht, dass eine Fertig – Mischung mit so wenig Aufwand so gut schmeckt. Wir sind heute beim Frühstück eines besseren belehrt worden, lecker wars!

Ich werde sicher noch weitere Mischungen ausprobieren, vielleicht habt Ihr auch Lust darauf bekommen. Eure Aunt Meggie.

8 Kräuter – Schnitten

Der kleine Hase bewacht die letzten Zwiebeleier!

aber da sie sich nicht zu lange halten, habe ich davon 8 Kräuter – Schnitten gemacht.

Letzten Donnerstag, als wir Besuch hatten, habe ich schon mal solche Schnitten gemacht, mit hellem Bauernbrot und sie haben uns gut geschmeckt.

Ich hatte noch ein kleines Meterbrot zu Hause und das habe ich diesmal aufgeschnitten.

200 gr. Frischkäse habe ich mit 200 gr. gewürfeltem Kochschinken, 2 Esslöffel Remolade, 1/2 Esslöffel Senf, etwas Salz und Pfeffer verrührt.

4 von den hartgekochten Zwiebeleiern habe ich gepellt und in Würfel geschnitten. 1 Päckchen TK 8 Kräuter und 1 guten Schuß Sahne zusammen mit den Eiern unter die Masse gehoben.

Die Brotscheiben fingerdick damit belegt und im Backofen bei 175° etwa 15 Minuten überbacken lassen.

Ein leckeres Brot, ob mit oder ohne Gäste!

Ihr könnt ruhig ein paar Schnitten mehr machen, sie lassen sich am nächsten Tag wunderbar aufwärmen. Eure Aunt Meggie

Herrenabend

Gestern hatten wir eine lustige Männerrunde bei uns zu Gast!

Noch einmal Geburtstag nachfeiern und das mit netten Nachbarn. Es war eine tolle Truppe und da Männer zu einem Bier gern etwas Deftiges essen, hat es mir Spaß gemacht, ein paar Platten vorzubereiten.

Verschiedene Brotsorten (geschnitten) habe ich mit Butter bestrichen und mit Schinken, Mettwurst, Käse und Kasseler belegt.

Den Kasseler habe ich am Tag vorher schon im Bratenschlauch gegart (wie Backschinken) und über Nacht kalt gestellt. Somit konnte ich mit der Aufschnittmaschine dünne Scheiben schneiden.

Kleine Frikadellen hatte ich auch schon am Vormittag gemacht und in der Pfanne gebraten. Kalt schmecken sie ganz vorzüglich.

Die Schnittchen habe ich auf verschiedene Platten verteilt und mit Salatblättern, hartgekochten Eiern, Gurkenscheiben und Petersilie dekoriert.

Weißbrotscheiben habe ich mit Lachs belegt und ebenfalls mit Eiern, Gurken und Käseschnitten zusammen gestellt. Kurz bevor ich es auf den Tisch gestellt hab, habe ich die Lachsscheiben mit wenig Meerrettich verziert.

Ein paar Kasselerscheiben habe ich dünn mit Remoulade bestrichen, mit einem Salatblatt belegt und aufgerollt. Mit einem Holzspießchen auf Schwarzbrot festgesteckt. Das Schwarzbrot hatte ich vorher mit Butter bestrichen, aufgeklappt und in schmale Streifen geschnitten.

Das werde ich in Zukunft öfter machen, vielleicht auch mal mit Spargel, es wird uns zu Bratkartoffeln oder Salat sicher auch gut schmecken.

Heute werden überall fertige Platten angeboten, aber probiert es doch mal selber aus. Es macht mir immer Spaß, man kann eigentlich alles zusammen stellen, was einem selber schmeckt und es schont den Geldbeutel! Viel Spaß, Eure Aunt Meggie.

Überbackene Frikadelle

Seit Sonntag war mein P.C. krank, jetzt läuft er wieder, Gott sei Dank!

Da kann man mal sehen, wie schnell man sich an so etwas gewöhnen kann, es hat mit richtig was gefehlt.

Ich hab am Sonntag doch von unseren leckeren Frikadellen erzählt, von denen welche übrig blieben. (Wir waren ja nur zu Zweit) und am Montag habe ich uns davon einen Toast gemacht. Das klappte prima in meinem neuen Grill-Backofen.

Bauernbrotscheiben habe ich mit Senf bestrichen und mit aufgeschnittener Frikadelle belegt,

dick mit geraspeltem Käse bestreut und im Backofen überbacken.

Es hätten gut noch Tomatenscheiben dazwischen gepasst, aber ich bin ja kein Tomatenfreund und so hab ich es gelassen. Geschmeckt hat es uns mit den kleinen Gürkchen auch sehr gut und ihr merkt, selbst aus kalten Frikadellen kann man schnell ein Mittagessen zaubern. 

Bis morgen, Eure Aunt Meggie

Bauerntoast

Der Winter hat uns immer noch ziemlich fest im Griff, aber wir haben so lange keinen richtigen Winter mehr gehabt, da wollen wir uns auch nicht beklagen!

Heute Vormittag waren wir einkaufen und da war keine Zeit mehr zum Kochen. Ich hab uns eine Tasse Tee und einen schnellen Toast gemacht. Keinen Hawaitoast, den ich eigentlich lieber esse, aber dieser hat uns auch gut geschmeckt.

In meinem neuen Backofen hab ich zwei Brötchen, aufgeschnitten von beiden Seiten getoastet. Mit etwas Remoulade bestrichen, eine Scheibe (für meinen Mann eine mehr) Corned beef und in paar Gurkenscheiben drauf und mit Käse belegt.

In wenigen Minuten in dem noch heißen Backofen überbacken, mit Gürkchen und Tomaten verziert und fertig!

Es war lecker, aber das nächste Mal bin ich nicht so sparsam mit dem Käse.

Ihr könnt natürlich jede Sorte Aufschnitt verwenden und vielleicht habt Ihr auch noch etwas Besseres anzubieten. Schreibt es mir ruhig!

Ich jedenfalls probier immer mal etwas anderes aus und so ein Toast ist auf die Schnelle wirklich nicht das Schlechteste.

Schönen Sonntag, Eure Aunt Meggie

Nussbrot

In dieser Woche kommen liebe Gäste zum Frühstück (nachträgliche zum Geburtsstag) und da habe ich uns heute schon mal ein Nussbrot gebacken.

In die Schüssel meiner Küchenmachine kam 700 gr. Weizenmehl, 100 gr. Zucker, 1/2 Teelöffel Salz, 2 Eier und 1 Würfel Hefe (zerkrümelt).

100 gr. Butter habe in in einem kleinen Topf geschmolzen und dann 250 ml. Milch dazu gekippt. So hatte die Flüssigkeit die richtige Temperatur. Alles über die Mehlmischung und die Maschine 5 Minuten laufen lassen.

100 gr. gemahlene Haselnüsse und 100 gr. gehackte Walnüsse habe ich dann unter den Teig gehoben und alles knapp 1 Stunde gehen lassen. (Der Teig soll sich verdoppeln).

Mit mehligen Händen habe ich den aufgegangenen Teig noch einmal durchgekneten und ein längliches Brot geformt. In eine gefettete, mit gehobelten Mandeln ausgestreute Kastenform gelegt und mit einem Messer der Länge nach 1/2 cm. tief eingeschnitten. Mit verschlagenem Eigelb bestrichen, ebenfalls mit gehobelten Mandeln bestreut  und noch einmal für 20 Minuten gehen lassen.

Bei 200 ° habe ich das Brot in etwa 35 Minuten gebacken.

Noch warm in 2 Teile geschnitten, sieht doch lecker aus, oder?

1 davon hab ich in Alufolie verpackt und eingefroren, die andere Hälfte aber lassen wir uns morgen zum Frühstück schmecken.

Bis dann, Eure Aunt Meggie

Übrigens: Bem Einkauf habe ich einen Backschinken gekauft, den gibt es morgen als Aufschnitt, aber das erzähl ich Euch später.

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