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Einmachen

Holunder – Apfelmarmelade

Ich hab Euch doch von dem Holundersaft erzählt und diesmal hatten die Beeren noch so viel Frucht, dass ich sie anschließend durch die “Flotte Lotte” gerührt habe.

Bei Chefkoch. de habe ich ein Rezept gefunden und dann sofort ausprobiert.

Zu 2/3 vom Beerenmus habe ich noch 1/3 Apfelmus gegeben.

Die Äpfel frisch gepflückt (von unserm Apfelbaum) gewaschen, klein geschnitten und mit der Schale, mit wenig Wasser aufgekocht. Ebenfalls durchs Sieb

2 kg so zubereitetes Mus habe ich mit 2 Päckchen Gelierzucker 2:1 und 2 Stangen Zimt  aufgekocht und unter Rühren 4 Minuten kochen lassen.

In der letzten Minute den Saft von 2 Zitronen und 1 Handvoll Walnusskerne  (klein gehackt und in der trockenen Pfanne geröstet)  mitgekocht.

Den Stangenzimt wieder heraus genommen und alles in vorbereitete Schraubgläser gefüllt. Die Gläser dann kurz auf den Kopf gestellt und nach dem Abkühlen fürs Foto

zusammen gestellt.

Wir haben schon mal probiert, die Marmelade ist einfach nur köstlich und darum hab ich auch noch mehr davon gekocht.

Abnehmer habe ich bestimmt genug, Eure Aunt Meggie.

P.S. Wenn Ihr auch so etwas Leckeres kochen wollt, dann schaut Euch mal um, es gibt noch reichlich Holunderbeeren!!

Holunderbeer – Saft

Nach diesem verregneten Sommer gibt es sehr viele Holunderbeeren (für einiges ist selbst viel Regen gut) und da haben unsere Kinder reichlich geerntet.

Nach dem wir die Beeren von den Zweigen abgestreift, ausgesucht und abgewaschen hatten, habe ich sie im Entsafter gekocht.

Nach gut 3 Stunden Kochzeit auf kleiner Flamme hatte ich doch sehr viel Saft.

Ich hab heiß ausgespülte Gläser und Flaschen gefüllt und mit dem Schraubverschluß zu gemacht. Für 10 Minuten auf den Kopf gestellt (dann saugt sich der Deckel fest) und so bleibt der Saft lange haltbar.

Der Saft ist ungesüßt, dann kann ich ihn nach Belieben mit Sekt auffüllen, mit Alkohol zu Likör machen oder im Winter als Holundergrog mit Honig zubereiten.

Außerdem tut er uns bei Erkältung  (heiß mit Zitrone und Honig verrührt) sehr gut ! Das weiß Eure Aunt Meggie

Tomatenmus

Heute stell ich Euch erst mal mein Tomatenmus in Flaschen (von der ganzen Familie begehrt) vor!

In unserm Gewächshaus reifen die Tomaten wie wild und doll, zum so essen viel zu viel. Das ich Tomatenmus einfriere, kennt Ihr ja schon, aber in Flaschen gefällt es uns fast noch besser.

Einen Eimer voll Tomaten habe ich gestern gewaschen, geputzt und grob geschnitten. 2 dicke Gemüsezwiebeln und 3 grüne Paprikaschoten ebenfalls. Im Gefrierschrank hatte ich noch fix und fertige Peperoniwürfel. Alles in meinen großen Kochtopf gefüllt, mit Salz und Pfeffer bestreut und durchgerührt.

Ich hab kein Wasser dazu gegeben, da die Tomaten aber genug Flüssigkeit abgeben, erst langsam ankochen lassen. Etwa 1 Stunde garen lassen und dann noch etliche Zweige Thymian und Rosmarin dazu gegeben. Ohne Deckel etwas einkochen lassen.

Abgekühlt nach und nach alles durch die “Flotte Lotte” gedreht und in vorbereitete kleine Flaschen gefüllt.

Damit auch wirklich alles haltbar bleibt, habe ich die Flaschen für 15 Minuten in meinem Einkochtopf kochen lassen.

Wenn die nächsten Tomaten reif sind, werde ich noch mehr Tomatenmus davon machen. Abnehmer habe ich genug, dafür schmeckt es einfach zu gut!

Eure Aunt Meggie

Holunderblüten-Gelee

Nach Jahren habe ich uns mal wieder Holunderblüten- Gelee gemacht und das gleich 2 mal!

Der Holunder blüht in diesem Jahr besonders früh und ich hab ein paar tolle Rezepte …

… eine ganz liebe Freundin meiner Tochter hat mir das erste Rezept geschickt. Da die Blüten nach dem langsamen Regen und dem vielen Sonnenschein so kräftig sind, habe ich auch die ganze Menge genommen. Ihr könnt natürlich die Hälfte oder auch nur einen Teil kochen. Jeder hat ja nicht so eine große Familie.

Also 40 frisch geschnittene Dolden habe ich nur ausgeschüttelt (nicht gewaschen) und die Blüten mit der Schere von den Rispen geschnitten. In eine große Schüssel gegeben und mit 3 l. naturtrüben Bio – Apfelsaft übergossen und zugedeckt 24 Stunden ziehen lassen.

Heute hab ich ein Stück Stoff (vom alten, aber ausgekochtem Bettlaken) über ein Sieb gelegt und darin die Blüten abtropfen lassen. Zuletzt gut ausgedrückt und der Duft von dem Saft, einfach nur köstlich!!

Davon habe ich die Hälfte (1 1/2 l) mit 2 Päckchen Gelierzucker 2:1  in einem Topf zum Kochen gebracht und nach Vorschrift 4 Minuten unter Rühren kochen lassen. In heiß ausgespülte Gläser gefüllt und mit Deckel verschlossen. Die andere Hälfte habe ich genauso zubereitet und Ihr seht, es ist eine Menge.

Das zweite Rezept haben wir bei  Chefkoch.de gefunden, allerdings habe ich das etwas abgeändert. 40 gr. Blüten waren mir einfach zu wenig und ich habe 150 gr. genommen. Die habe ich genau wie im ersten Rezept auch 24 Stunden stehen lassen, aber mit 2 Flaschen herbem Cidre, dem Saft von 1 1/2 Zitronen und 2 Päckchen Vanillezucker verrührt.

Genau wie oben auch durchs Tuch gegeben und mit 2 Päckchen Gelierzucker 2:1 gekocht

Wenn ihr jetzt  auch Appetit auf Blütengelee bekommen habt, dann seht euch mal um, ihr findet bestimmt  Holunderbüsche. Es sollte aber nicht an einer befahrenen Strasse sein. Macht einen Spaziergang durch die Natur, da gibt es genug.

Der Holunder ist eine Schutzpflanze, also zerrupft sie nicht ganz! Ich hab auch von vielen Sträuchern immer nur einige Dolden abgeschnitten. Wir wollen ja im Herbst auch noch Beeren davon haben, das hofft Eure Aunt Meggie

Grünkohlzeit

Kaum ist das Nähfieber vorbei, gehts im Haushalt weiter!

Wir haben ganz liebe Verwandte, die uns schon ein paar Jahre mit Grünkohl versorgen. Gefroren hat es ja nun schon genug und das auch mit vernünftigen Graden. Da ist der Kohl frisch vom Acker geerntet eine Wucht!

Also heute morgen ans Werk: Mit tatkräftiger Hilfe meines Mannes haben wir den Kohl von den Rippen befreit, einiges aussortiert (aber nur wenig), gewaschen, im Kochtopf kurz zusammen fallen lassen

und dann nach dem Abkühlen kleingeschnitten

und in Beutel verpackt.

Ab in die Gefriertruhe und meine Familie ist für diese Grünkohlsaison versorgt.

Natürlich könnt Ihr auch überall im Handel gefrorenen Grünkohl kaufen. Der Oldenburger ist wirklich zu empfehlen. Versucht mal Euer Glück, Eure Aunt Meggie.

Schlehen – Schnaps

Man kann auch sagen “Aufgesetzter”

Unsere Nachbarn haben im Garten einen Schlehenstrauch. Der trug im letzten Herbst so viele Früchte, dass sie uns welche geschenkt haben.

Eigentlich sollen die Beeren nach dem ersten Frost geerntet werden, aber dann bleiben keine übrig. Denn dafür haben wir zu viele Vögel.

Also habe ich die Früchte gewaschen, ausgesucht und trocken in Gefrierbeutel abgepackt ins Gefrierfach gelegt.

Die Beeren haben eine sehr harte Schale. Damit sie ihren Saft und die kleinen Kerne ihr Aroma abgeben können, haben wir die gefrorenen Früchte (natürlich im Gefrierbeutel) mit einem Hammer platt geschlagen.

Das war viel einfacher, als jede einzelne Beere mit der Nadel anzustechen.

Die gewogenen Früchte (1500 gr.) habe ich mit 1500 gr. braunem Zucker, 1 Prise Salz und 2 Flaschen klarem Schnaps vermischt.

Alles in einen Plastikeimer gefüllt und mit dem Deckel verschlossen. Das war aber schon Ende Februar!

In den vergangenen Wochen habe ich die Beeren-Schnapsmischung immer mal wieder umgerührt und jetzt einen Teil durch ein feines Sieb in die Flasche abgefüllt.

Wir haben ihn probiert und ich kann Euch verraten “Spitze”

Natürlich trinkt man so etwas Besonderes auch nur zu besonderen Anlässen!

Den Rest laß ich noch etwas länger ziehen und vielleicht geb ich noch mal etwas Schnaps nach.

Den Tipp und den vom Plastikeimer hat mir übrigens unsere schon etwas betagte Tante gegeben. Alles Gute und Prost, Eure Aunt Meggie.

P.S. Den Plastikeimer mit Deckel habe ich mir extra neu gekauft und der bleibt auch nur für diesen Zweck und nicht etwa zum Putzen !!

Nur bei so einem großen Gefäß kann ich alle Früchte auf einmal ansetzen und brauch keine einzelnen Flaschen mit großer Öffnung.

Peperoni

Ich hab euch doch schon mal von unserer Peperoni im Gewächshaus erzählt.

Die Pflanze ist mittlerweile wirklich zu einem Strauch gewachsen. Ausserdem haben wir bis jetzt schon sehr viele Schoten geerntet. Ich hab sie in Öl eingelegt und an einem Band zum Trocknen aufgehängt. Auch schon etliche verschenkt.

Heute nun habe ich die Schoten mit einem Messer durchgeschnitten und mit einem Löffel das Innere heraus geschabt.

 

Unter fließendem Wasser abgespült und mit Küchenpapier gut abgetrocknet. In kleine Stücke geschnitten und in Gefrierbeutel und Dose gefüllt.

Den Rest grüner Schoten habe ich noch hängen lassen, vielleicht werden sie bei der Herbstsonne noch rot. Bevor der Winter allerdings richtig einsetzt, friere ich sie auch noch grün ein.

Wenn ich die so vorbereiteten Peperoni auch nicht alle zum Kochen verwende, werden sich unsere Kinder bestimmt darüber freuen. Eure Aunt Meggie.

Übrigens: Seht Euch doch mal auf dem Wochen - oder auch im Supermarkt um, da werdet Ihr bestimmt frische Peperoni finden. Macht es so wie ich und Ihr habt immer Peperoni auf Vorrat!

Traubenmarmelade

In diesem Jahr gibt es wieder Weintrauben, für den Hausgebrauch gerade genug.

Als Winzer eignen wir uns ja nun überhaupt nicht! Aber Saft und Marmelade ist in unserer Familie immer willkommen!

Die Trauben haben wir gewaschen und aussortiert (Ohrenkneifer sind da nicht erwünscht). Nach dem ersten Ernten letzte Woche habe ich nur die Trauben verwendet, gestern aber Äpfel dazu genommen. Einen Teil (2 kg.) für Marmelade und den Rest im elektrischen Entsafter.

Die Früchte habe ich in einem Topf kurz erhitzt und dann durch die “Flotte Lotte” gedreht. Mit Gelierzucker, 1000 gr. 1:1 und 500 gr. 2:1 vermischt. Die Mischung hat mir sehr gut gefallen, nicht zu süß und nicht zu fruchtig!

Nach 4 Minuten Kochzeit, unter ständigem Rühren, habe ich noch 1/2 Teelöffel Zimt dazu gegeben und die heiße Marmelade in vorbereitete Gläser gefüllt. Die Deckel kurz in klarem Schnaps getaucht und zugeschraubt. Für einige Minuten auf den Kopf gestellt und nach dem Abkühlen beschriftet.

Den elektrischen Entsafter mit Trauben und kleingeschnitten Äpfeln gefüllt und etwa 2 Stunden kochen lassen. Diesmal habe ich keinen Zucker dazu gegeben, dann kann ich den Saft so verwenden, wie es sich ergibt. Mal mit Mineralwasser oder Früchtetee vermischt, im Winter für heißen Punsch oder eben für Obstsuppe.

Den heißen Saft hab ich ebenfalls in vorbereitete Flaschen mit Schraubverschluß abgefüllt.

Die Weinlese ist vorbei, die Familie ist versorgt und zum Verschenken ist auch noch etwas da. Eure Aunt Meggie.

P.S. Wenn Ihr keinen eigenen Wein habt, es gibt im Handel immer mal Weintrauben (helle und auch blaue) im Angebot, probiert es einfach mal aus.

Eingelegte Zwetschgen

Heute erzähl ich Euch von den Zwetschen, die ich eingekocht hab:

2 1/2 kg. vorbereitete Zwetschgen habe ich mit 500 gr. Gelierzucker vermischt und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag dann in kleine Schraubgläser gefüllt und mit der entstandenen Flüssigkeit begossen. Mit den Deckeln verschlossen und bei 90° etwa 25 Minuten im Einkochtopf zugekocht. So habe ich immer Zwetschgenkompott zur Hand, ob über Eis, Pudding oder auch mal pur.

Eingelegte Zwetschgen dagegen sind etwas ganz Besonderes!

1000 gr. Zwetschgen habe ich genau wie die oben im Rezept auch in Viertel geschnitten und in ein großes Glasgefäß gefüllt. 400 gr. Kandiszucker (bei uns im Norden heißen die “Kluntjes”) in einem kleinen Topf mit 1/2 Flasche Branntwein aufgelöst und heiß über die Zwetschgen gegeben. 2 Päckchen Vanillezucker und evtl. 1 Zimtstange dazu und alles mit 1 weiteren Flasche Branntwein übergossen.

Einige Tage durchziehen lassen und Ihr habt immer etwas Köstliches für Überraschungsgäste.

Natürlich auch für Euch! Ihr könnt ebenso klaren Schnaps oder auch Rotwein verwenden, da es Branntwein außerhalb Ostfrieslands wohl kaum zu kaufen gibt. Dann hat das Ganze zwar ein anderes Aroma, aber probiert es doch einfach mal aus. “Prost” Eure Aunt Meggie.

Zwetschgen – Chutney

Gestern war ein Zwetschgentag!

Meine Tochter hat sich Chutney gewünscht und da ich Zwetschgen bekommen habe, wollte ich Ihr den kleinen Wunsch gern erfüllen. Bei Chefkoch.de habe ich ein Rezept gefunden.

Ich habe die Zwetschgen abgespült und mit einem Tuch trocken gerubbelt, entsteint und in Viertel geschnitten (500 gr,) die Gemüsezwiebel (400gr.) und Ingwer (etwa 50 gr.) kleingeschnitten.

In einem Topf dann 2 Esslöffel Öl erhitzt und darin die Zwiebel und den Ingwer geschmort. Die Zwetschgenstücke dazu und alles unter Rühren aufgekocht.

250 gr. braunen Zucker darüber und mit Salz und Cayennepfeffer gewürzt. Nachdem der Zucker geschmolzen war, habe ich 250 ml. guten Balsamicoessig dazu gegeben.

Ohne Deckel, mit wenig Hitze, etwa 1 1/2 Stunden einkochen lassen. Ab und zu umgerührt.

Das fertige Chutney dann in vorbereitete, mit heißem Wasser ausgespülte Gläser gefüllt und mit dem Deckel verschlossen. Die Gläser für 5 MInuten auf den  Kopf gestellt und dann wieder umgedreht. Einige Stunden ruhen lassen und nun bin ich mal gespannt, ob ich den Geschmack unserer Tochter getroffen habe.

Von den übrigen Zwetschgen habe ich einen Teil in Branntwein eingelegt, heute dann noch Kompott eingekocht und Zwetschgen – Marmelade gemacht. Aber das verrate ich Euch in den nächsten Tagen.

Schönes Wochenende! Eure Aunt Meggie.

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