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Kleingebäck

Vanille – Plätzchen

Den ganzen Vormittag hatten wir das Wetter, was der Garten braucht: Langsamen Regen! Also womit beschäftigen außer nähen, Kekse backen!

In unseren Keksdosen herschte Ebbe und an Zutaten hatte ich auch einiges zu Hause.

Aus 250 gr. Butter, 250 gr. Zucker, 1 prise Salz, 6 Tütchen Vanillezucker, 4 Eiern, 500 gr. Mehl und 1 Päckchen Backpulver habe ich einen Teig gerührt.

Eine Portion davon in den Spritzbeutel und auf ein Backblech (mit Papier ausgelegt) kleine Tupfen gespritzt.

Bei 200° in 10 Minuten abgebacken. Aber da der Teig ziemlich weich war und die Tupfen zu dicht zusammen standen, sind sie aneinander gekommen. Ich hab dann alles mit einem Messer getrennt, das sah aber nicht schön aus.

Also auf den restlichen Blechen alle Tupfen weiter auseinender und die Kekse sind gleichmäßig rund gebacken.

Sie erinnern ein bisschen an knusprige Eierplätzchen, aber durch den Vanillegeschmack sind sie besonders lecker.

Außerdem geht es sehr schnell und Ihr wißt ja, Plätzchen ausstechen ist nicht mein Ding!!

Ich wünsch Euch eine regenfreie (wir hatten genug) Woche und viel Spaß beim Nachbacken, Eure Aunt Meggie.

Kleine Kuchen

In dieser Woche haben wir noch mal kleine Kuchen gebacken. Laut Rezept heißen sie Kekse oder Kleingebäck, aber bei uns im Norden sind es “kleine Kuchen” Mit der Wurstmaschine, auch vieler Orts besser bekannt als Fleischwolf mit Gebäckaufsatz!

500 gr. weiche Butter, 500 gr. Zucker und 2 Päckchen Vanillezucker habe ich schaumig gerührt. Nach und nach 4 Eier, 1 Prise Salz und 2 Esslöffel Milch dazu gegeben.

1000 gr. Mehl mit 1 Päckchen Backpulver vermischt, esslöffelweise darunter gerührt. Zuletzt aber mit den Händen einem glatten Teig daraus gekneten und im Kühlschrank, mit Folie abgedeckt kalt werden lassen.

Den jetzt festen Teig durch die Wurstmaschine gedreht und in Ringe, Streifen oder S Formen auf die wenig gefetteten Backbleche gelegt.

Bei 180° Heißluft habe ich die kleinen Kuchen nach und nach in knapp 15 Minuten abgebacken.

Noch heiß vom Blech genommen und einige zur Hälfte mit Schokoladenguß bepinselt.

Ausgekühlt in Blechdosen gelegt, warten sie nur darauf, von uns und unserm Besuch verputzt zu werden.

Wenn Ihr so leckere “kleine Kuchen” auch backen wollt, aber keine Wurstmaschine habt, könnt Ihr auch einen Spritzbeutel verwenden. Dann muß der Teig aber weich bleiben, sollte also nicht in den Kühlschrank gestellt werden.

Viel Spaß wünscht Euch Eure Aunt Meggie

Nusstaler

Unsere Kekse sind alle und was kann man bei diesem Winterwetter (nass und kalt) besseres machen, als Kekse backen. Hab ich mir jedenfalls gedacht.

Wir haben lange keine Nusstaler gehabt und dabei schmecken die uns zum Tee doch immer so gut!

Aus 375 gr. Mehl, 125 gr. Stärkemehl, 2 Teelöffel Backpulver, 250 gr. Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier, 250 gr. kalte Butter, 250 gr. gemahlene Haselnüsse und 5 Tropfen Bittermandel-Aroma habe ich einen Knetteig gemacht.

Etwa 4cm. dicke Rollen geformt und für 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Mit einem Messer hab ich dann 1/2 cm. dicke Taler abgeschnitten

und sie auf ein leicht eingefettetes Backblech gelegt.

Bei 175° Heißluft in knapp 15 Minuten abgebacken und sofort vom Blech genommen. Nacheinander alle Nusstaler auf diese Weise verarbeitet und sie nach dem Abkühlen in eine Blechdose gelegt.

Schade, dass man per Internet den leckeren Duft nicht rüberbringen kann. Aber probiert die Nusstaler doch einfach mal aus. Dann riecht es nicht nur in Eurer Küche genauso gut wie bei mir, Ihr habt auch noch etwas Gutes, um Eure Lieben zu verwöhnen. Eure Aunt Meggie

Mutzenmandeln

So langsam geht das Jahr zu Ende, der letzte Tag und draußen schneit es, dass es eine Freude ist. Endlich Winter, wie wir ihn schon so lange haben wollten!

Im Haus ist es gemütlich, der Tannenbaum gibt sein Letztes und wir bereiten uns auf heute Abend vor: Silvester!

Wir bekommen Gäste und da bietet es sich an, dass wir es uns beim Fondue gemütlich machen. In diesem Jahr verwenden wir Brühe statt Fett, dass ist um vieles bekömmlicher. Aber später werden wir bestimmt noch eine gute Tasse Tee trinken und da hab ich uns eben noch Mutzenmandeln gemacht.

Aus 250 gr. Mehl, 1 Teelöffel Backpulver, 80 gr. weicher Butter, 60 gr. Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 1/2 Teelöffel Zimt und 80 ml. Milch habe ich uns einen Knetteig gemacht.

Der Teig soll nicht zu fest sein. Ich hab ihn dann 1/2 cm. dick ausgerollt (obwohl das nicht meine Lieblingsbeschäftigung ist) und mit einem Messer in etwa 2 cm. große Rauten geschnitten.

1 kg. gutes Pflanzenfett habe ich im Topf erhitzt und etwa 20 Teigstücke hinein gegeben. (Je nach dem wie groß der Topf ist)

Mit 2 Gabeln habe ich die Mutzenmandeln gedreht, damit sie rund herum schön braun werden. Mit 1 Schöpflöffel dann auf Küchenpapier gelegt, dass Papier saugt das Fett auf. Noch warm mit Puderzucker bestäubt

und mit der nächsten Portion habe ich es genauso gemacht.

Ich hoffe, dass uns die Mutzenmandeln heute Nacht gut schmecken und den Rest verputzen wir am Neujahrstag!

Ein kleiner Tipp: Das Fett hat die richtige Temperatur, wenn Ihr einen Holzlöffel hinein haltet und sich rund herum Bläschen bilden. In wenigen Minuten sind die Mutzenmandeln fertig, also den Topf nicht aus den Augen lassen.

Euch allen wünsche ich einen guten Rutsch und nur das Beste im neuen Jahr. Bis bald Eure Aunt Meggie.

Kokos – Kekse

Ich koch und back ja nun wirklich gern, aber etwas liegt mir überhaupt nicht.

Das ist: Kuchenteig ausrollen und mit Förmchen ausstechen. Das ist nicht meine Welt! Gestern bin ich aber über meinen Schatten gesprungen, ich hatte noch ein Rezept mit Kokosraspel (die wir gern essen) in meinem Backbuch stehen.

Für den Teig habe ich 500 gr. Mehl mit 400 gr. Butter, 250 gr. Zucker, 200 gr. Kokosraspel, 2 Pr. Salz und 2 Esslöffel Rum vermengt. Mit den Händen zu einem weichen Teig gekneten und abgedeckt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Einen Teil davon mit der Kuchenrolle ausgerollt und mit kleinen und großen Förmchen Sterne, Herze und Monde geformt.

Auf mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilt und im Backofen bei 170° Heißluft in etwa 12 Minuten abgebacken.

Nach 3 Blechen hatte ich genug und bin wieder auf meinen altbewährten Gerda Automaten umgesteigen. Ihr merkt, ich hab wirklich keine Lust dazu!

Nach dem Abkühlen habe ich die Kekse mit Zuckerguß überpinselt. (200 gr. Puderzucker mit etwas Rum und heißem Wasser verrührt) Die kleinen Sterne oder Herzchen hab ich ebenfalls mit etwas Guß auf die größeren gesetzt.

Das muß jetzt erst mal mit dem Ausstechen genügen. Ich werde als nächstes die Nussecken backen, Ihr werdet staunen. Es ist einfacher und es macht mir Spaß! Eure Aunt Meggie.

Übrigens: Wenn Kinder im Haus sind, solltet Ihr den Rum weglassen und dafür lieber bunten Streusel verwenden.

Haselnuss – Makronen

Vor ein paar Tagen habe ich Euch doch unser Sahne – Spritzgebäck vorgestellt. Da ich dabei nur 4 Eigelb verwendet habe, war das Eiweiß ja übrig. Ich habe es in eine verschlossene Tupperdose in den Kühlschrank gestellt und uns heute daraus Makronen gebacken.

Die 4 Eiweiß habe ich mit dem Handrührgerät ganz steif geschlagen. 200 gr. feinen Zucker, 120 gr. Puderzucker und 1 Teelöffel Zimt habe ich vermischt und nach und nach mit dem Eischnee zu einer Baisermasse verrührt.

300 gr. gemahlene Haselnüsse und einige Tropfen Zitronensaft dann mit dem Schneebesen vorsichtig untergehoben.

Alles in den Spritzbeutel gefüllt und auf 2 Backbleche (mit Backpapier ausgelegt) längliche Makronen gespritzt.

Die Bleche auf verschiedenen Ebenen in den Backofen geschoben und bei 90° Heißluft gut 2 1/2 Stunden mehr trocknen als backen lassen.

Nach dem Auskühlen habe ich die Makronen vorsichtig mit einem Messer vom Backpapier getrennt und auf 2 Dosen verteilt. (Ich hatte keine größere mehr)

Zusammen mit dem Spritzgebäck haben wir etwas Gutes zum Tee.

Ich hab Euch schon einmal von meinen Makronen erzählt. Ihr könnt verschiedene Zutaten und Gewürze verwenden, nehmt dass, was Euch am besten schmeckt. Eure Aunt Meggie.

P.S. Nehmt ab und zu eine Makrone vom Blech und testet mal, sie müssen von unten fest sein. Sonst laßt sie noch etwas länger im Ofen.

Sahne – Spritzgebäck

Heute Vormittag habe ich uns Kekse gebacken. Diesmal mit der Wurstmaschine und mein Mann hat mir beim Kurbeln geholfen. Zu Zweit machte es viel mehr Spaß und probiert haben wir sie dann auch gleich beim Tee.

Für den Teig habe ich 300 gr. weiche Butter schaumig geschlagen. 250 gr. Zucker und 4 Eigelb nach und nach kräftig damit verrührt.

500 gr. Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 2 Päckchen Sahne Puddingpulver und 50 ml. Sahne esslöffelweise untergerührt.

Den Teig 1/2 Stunde im Kühlschrank (mit Klarsichtfolie abgedeckt) ruhen lassen.

Nach und nach habe ich den kalten Teig in die Wurstmaschine gefüllt. Mit den Händen (da mein Mann ja gekurbelt hat) kleine Kreise geformt und auf eingefettete Backbleche gelegt. Allein wäre es sicher schwieriger gewesen, probiert hätte ich es aber!

Nach und nach habe ich die Kekse bei 190° in etwa 10 Minuten abgebacken.

Ich hab sie noch heiß vom Blech genommen und nach dem Abkühlen in eine Blechdose gefüllt

Sie sind schnell gebacken, Ihr habt immer etwas im Haus und außerdem sind sie einfach nur köstlich!

Wenn Kinder im Haus sind. könnt Ihr noch etwas Zuckerguß drüber pinseln und sie mit buntem Streusel verzieren. Da werden die Kinder besonders gern behilflich sein! Eure Aunt Meggie.

Schoko – Nuss – Kekse

Nach all den Apfel – und Pflaumenkuchen essen wir auch gern mal einen Keks. Die ersten Spekulatius sind wieder auf dem Markt und sind wie eh und je lecker. Uns macht es nicht viel aus, wenn es sie schon so früh gibt, wir genießen einfach. Zu Weihnachten gibt es dann sowieso etwas anderes!

Die Schoko – Nuss – Kekse passen ebenso gut in diese herbstliche Zeit, abends wird es schon recht früh dunkel und dann kommt eine Tasse Tee mit leckeren Keksen gerade recht.

Aus 180 gr. Dinkel – Vollkornmehl, 180 gr. Weizenmehl, 1 Teelöffel Backpulver, 240 gr. Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 2 Eiern, 1/2 Teelöffel Salz, 200 gr. gemahlenen Haselnüssen, 200 gr. Schokoladenraspel und 300 gr. flüssige, wieder abgekühlte Butter habe ich einen Teig gerührt.

Auf ein Backblech, das ich mit Backpapier ausgelegt hatte, dann mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen gegeben

und in etwa 18 Minuten bei 165° Heißluft abgebacken.

Nach dem Abkühlen habe ich die Kekse in eine Blechdose gelegt und da werden sie bestimmt nicht alt!! Zum Tee haben wir die ersten schon mal probiert und

sie sind zum “Weitersagen”

Ihr könnt anstatt Dinkel – Weizenmehl auch nur Vollkornmehl und statt Haselnüsse auch gemahlene Mandel verwenden, dann noch einen Schuß Rum dazu und Ihr habt eine leckere Variante. Eure Aunt Meggie.

Spritzgebäck

Unsere Kekse waren alle!

Da ist mir das Rezept von Tante Tini eingefallen und ich habe gleich mein Backbuch hervor geholt, in dem ich es vor vielen Jahren einmal aufgeschrieben hatte. Tante Tini war eine sehr nette ältere Nachbarin, die viel gebacken hat und uns damals (noch jungen Hausfrauen) gerne Tipps gegeben hat.

1000 gr. Mehl mit 1 1/4 Päckchen Backpulver, 500 gr. Zucker und 4 Päckchen Vanillezucker vermischen. 3 Eier und 1 Fläschen Zitronenaroma dazu und alles mit 500 gr. geschmolzener Butter verrühren. Anschließend kräftig durchkneten und kalt stellen.

Je nach Geschmack etwas Rum, Kokosflocken und im Winter Anis dazu geben.

Das ist das Originalrezept von Tante Tini und sie brauchte dafür eine Wurstmaschine mit Gebäckspritze davor.

Ich dagegen benutze meinen Gerda-Automaten, den habe ich Euch ja schon einmal vorgestellt und damit geht es ganz fix!

Diesmal habe ich nur die Hälfte der Zutaten genommen, dafür aber mit einem ordentlichen Schuß Rum! 5 Bleche Kekse hat der Teig ergeben und die habe ich nacheinander bei 200 ° etwa 15 Minuten abgebacken.

Sehen die nicht lecker aus? Eure Aunt Meggie.

Mandel-Kokos-Makronen

Gestern Nachmittag habe ich uns 2 Bleche Mandel-Kokos- Makronen gebacken.

Eigentlich sollten es Kokosmakronen werden, aber als ich schon 3 Eiweiß mit 250 gr. Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker zu einer Baisermasse geschlagen hatte, stellte ich fest, daß ich gar nicht  so viel Kokosflocken mehr hatte.

Aber gemahlene Mandeln waren noch genug da und so habe ich vorsichtig 100 gr. Kokosflocken und 150 gr. gemahlene Mandeln unter die Eiweißmasse gehoben. Zusätzlich noch 1 Eßl. Zitronensaft und dann den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Tülle gegeben.

Auf zwei eingefetteten Backblechen kleine Häufchen gespritzt und die Bleche bei 100° Heißluft etwa  2 Stunden mehr trocknen als backen lassen.

Beim ersten Blech hatte ich große Schwierigkeiten, die Makronen wollten sich nicht lösen und da ist mir eingefallen, das ich im letzten Jahr Backpapier genommen hatte.

Beim zweiten Blech habe ich ein nasses Geschirrhandtuch unter das noch warme Blech gelegt und nach etwa 10 Minuten gingen die Makronen wie von selbst herunter.

Die Krümel vom 1. Blech haben uns aber fast genauso gut geschmeckt, wie die Heilen vom 2. Blech

Falls euch so etwas auch einmal passiert, denkt einfach. (da war doch etwas) und ärgert euch nicht, rät euch Aunt Meggie

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