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Weihnachtsbäckerei

Schokoladenkugeln und Mürbegebäck

Gestern war noch ein Backtag, bei Musik und Schnee (durchs Fenster gesehen) hat es mich so richtig in Weihnachtsstimmung gebracht.

Ich hab von meiner Schwiegertochter ein tolles Rezept bekommen “Schokoladenkugeln”

200 gr. Bitterschokolade und 100 gr. Butter habe ich in einer kleinen Schüssel im Wasserbad geschmolzen und abkühlen lassen.

In der Zeit einen Teig aus 2 Eiern, 180 gr. Zucker, 200 gr. Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver und 1 Esslöffel Kakao gerührt. Die Schokoladenmasse und 3 Esslöffel gemahlene Haselnüsse vorsichtig untergehoben und alles 15 Minuten kalt gestellt.

Mit einem Löffel habe ich dann kleine Portionen abgestochen und mit den Händen Kugeln geformt, aufs Backpapier gelegt und bei 160° Heißluft in 10 -12 Minuten abgebacken.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäubt und in eine Dose gelegt

Mit dem Gerda Automaten habe ich dann noch eine Portion Mürbegebäck gemacht aus: 200 gr. Butter, 100 gr. Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 375 gr. Mehl und dem Saft 1/2 Zitrone (kein Ei und kein Backpulver), aber superlecker und ganz kross!

Meine Neujahrskuchen und Marzipankartoffeln kennt Ihr ja schon, die gehören traditionmäßig sowieso dazu!!

Noch eine Mandarinentorte dazu und über Weihnachten sind wir zum Tee versorgt.

All meinen treuen Lesern wünsche ich einen geruhsamen, friedlichen Heiligabend und ein paar schöne Feiertage, Eure Aunt Meggie.

Übrigens: Heute Abend gibt es bei uns Kartoffel- und  Chinakohlsalat mit gefüllter Putenbrust, aber das erzähl ich Euch nach Weihnachten.

Snickerdoodels

Tolles Wort!!

Wie versprochen hier das Rezept von den Plätzchen, die wir in Berlin gebacken haben. Wir wollten ja mal etwas anderes ausprobieren und da hat unsere Tochter diese bei Chefkoch. de entdeckt.

Sie hat 60 gr. Butter mit 100 gr. braunem Zucker und 2 Eier verrührt. 180 gr. Mehl mit 1/2 Päckchen Backpulver,1 1/2 Teelöffel Zimt, 1/2 Teelöffel Nelken und 1/2 Teelöffel Muskat (alles gemahlen) nach und nach untergerührt.

300 gr. Rosinen, 300 gr. gehackte Walnüsse, 100 gr. Zitronat, 100 gr. Orangeat und 100 gr. gehackte Feigen vorsichtig mit dem Teig vermischt.

2 Backbleche mit Backpapier ausgelegt und dann haben wir Zwei kleine Häufchen (oder Kugeln) geformt und aufs Papier gelegt.

Bei 180° auf mittlerer Schiene im Backofen in ca. 20 Minuten abgebacken und fertig!

Gut abgekühlt auf einem Teller serviert und zum Tee haben uns diese ”Snickerdoodels” ganz wunderbar geschmeckt.

Probiert doch auch einmal etwas Neues aus, noch ist nicht Weihnachten!!

Damit könnt Ihr Eure Familie prima überraschen, Eure Aunt Meggie.

Oh, da hab ich doch etwas vergessen, die Rosinen hatte unsere Tochter doch 24 Stunden in Whisky eingelegt und es müssen getrocknete Feigen sein!!

Neujahrskuchen (Krüllkuchen) aus der Tasse

Ich hoffe, dass Ihr die Feiertage alle gesund und in fröhlicher Runde verbracht habt!

Bei uns war es in diesem Jahr etwas ruhiger, aber auch sehr gemütlich. Gegessen haben wir traditionell unser Pökelfleisch und auch wieder Kasseler im Bratenschlauch mit Salat, aber auch das kennt Ihr ja schon!

Jetzt “zwischen den Jahren” läuft ja alles etwas ruhiger an, mal ist man hier eingeladen und auch mal kommt der Besuch zu uns. Sich den Weihnachtsbaum ansehen oder eben den Rest im Jahr etwas abgewinnen. (Olljohr wat offwinnen) 

Selbstverständlich gibt es dieser Zeit neben einem kleinen Schnaps auch wieder Neujahrskuchen bei uns!

Das Rezept kennt Ihr ja schon vom letzten Jahr, aufgerollt mit einer hölzernen  Spitztülle. Aber diesmal hab ich etliche noch heiße Kuchen in eine Kaffeetasse gestellt. Auch das muß sehr schnell gehen, aber mit beiden Händen und nach innen biegenden Fingern geht das prima.

In einer Blechdose halten sie  sich genauso lange, wie die aufgerollten.



Ich hab uns von 250 gr. Himbeeren und 1 Päckchen Rote Grütze nach Vorschrift einen festen Kompott gekocht. Im Kühlschrank abgedeckt hält er sich etliche Tage und ich hab schnell mit geschlagener Sahne etwas leckeres für meine “Tassenneujahrskuchen” parat.

Ich bereite die Kuchen erst kurz vorher, sonst weichen sie auf!

Auf den Boden geb ich etwas Sahne, dann 2 Kaffeeköffel Rote Grütze und Schlagsahne obendrauf. Mit einigen Schokosplittern verziert haben wir eine Köstlichkeit zum Tee.

Vorsichtig ausgelöffelt, schmeckt die Sahne mit der Grütze wunderbar aus und zu dem knusprigen Kuchen.

Probiert es ruhig mal aus, Ihr werdet staunen, Eure Aunt Meggie.

P.S. Das Pökelfleisch hab ich in diesem Jahr selbst eingelegt, aber das erzähl ich Euch zu einem späteren Zeitpunkt.

Winterlicher Eisstollen

Damit es über Weihnachten auch leckeren Nachtisch gibt, hab ich uns einen Eisstollen gemacht und den stell ich Euch heute vor.

200 gr. Zucker habe ich in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren schmelzen und goldgelb karamelisieren lassen. Etwas abgekühlt mit 50 ml. Milch verrührt und bei geringer Hitze so lange köcheln lassen, bis sich der Karamelzucker völlig aufgelöst hatte.

3 Eier und 3 Eigelb hab ich in eine Schüssel verrührt, die Karamelflüssigkeit langsam dazu gegeben und im Wasserbad zu einer dicklichen Creme aufgeschlagen.

In eine andere Schüssel mit eiskaltem Wasser gestellt und so lange gerührt, bis die Eischaummasse abgekühlt war.

1 Teelöffel Lebkuchengewürz darunter gerührt und 3/4 l. geschlagene Sahne mit dem Schneebesen untergehoben. Je 50 gr. Rosinen, Korinthen, Orangenat, Zitronat und gehackte Mandeln vorsichtig damit verrührt.

Eine Kastenform habe ich mit Klarsichtfolie ausgelegt und die Creme hinein gefüllt. Glatt gestrichen und mit Folie abgedeckt, in den Gefrierschrank gestellt.

Der Eisstollen muß mindestens 6 Stunden durchfrieren, damit er schnittfest ist.

Ich hab den Stollen aus der Form genommen, die Folie entfernt und mit Puderzucker und Zimt bestäubt.

Ein köstlicher Nachtisch, aber zum Kaffee schmeckt er genauso gut!

Ein frohes Weihnachtsfest wünscht Euch allen Eure Aunt Meggie mit Familie!

Teetrüffel

Hier meine versprochenen Pralinen! Die gibt es auch jedes Jahr zu Weihnachten und sie sind köstlich!

0,1 l. Sahne bring ich in einem kleinen Topf zum Kochen, geb 3 Teelöffel schwarze Teeblätter hinein und laß das Ganze 5 Minuten ziehen. Dann gieß ich alles durchs Sieb und laß es noch ein paar Minuten köcheln.

In einem zweiten Topf schmelze ich 1 Tafel Vollmilchschokolade und 1 Tafel Halbbitterschokolade (in Stücke brechen) im Wasserbad und rühre es anschließend unter die Teesahne.

2 Esslöffel Rum dazu, alles noch mal durchrühren und im Kühlschrank gut abkühlen lassen.

Mit dem Handmixer die Masse 2-3 Minuten lang aufschlagen. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und kleine Häufchen in  Pralinenförmchen spritzen. Wenn die Masse zu hart wird, noch einmal aufschlagen, dann läßt sie sich besser verarbeiten.

Die Pralinen mit gehackten Mandeln, Nüssen oder mit kleingeschnittenem Zitronat bestreuen.

Genießt die süßen Sachen, es ist schließlich nur einmal im Jahr Weihnachten! Eure Aunt Meggie.

Weihnachtsstollen

Zu Weihnachten gehört für uns auch ein Stollen!

Diesmal hab ich einen mit Quark gebacken und da der etwas weichere Teig auf dem Backblech leicht auseinander läuft, habe ich den Teig in eine eingefettete Stutenform (große Kastenform) getan. So hab ich zwar nicht die kassische Stollenstruktur, aber als in gerader Form gefällt er uns auch ganz gut.

Aus 500 gr. Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 200 gr. Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1  Fläschchen Rum-Aroma, 1/2 Fläschchen Backöl Zitrone, einigen Tropfen Backöl Bittermandel, 2 Eiern, 250 gr. Quark und 150 gr. Butter habe ich einen Teig gekneten.

125 gr. gemahlene Mandeln, 200 gr. Rosinen (gewaschen und getrocknet) und 75 gr. Zitronat habe ich unter den Teig gemischt.

In der Form im Backofen bei 180° Heißluft  45 Minuten und 15 Minuten bei 170° gebacken.

Eigentlich gehört der warme Stollen mit geschmolzener Butter bestrichen und dick mit Puderzucker bestäubt. Aber so viel Süßes muß nicht sein, dafür bestreich ich die Scheiben lieber mit Butter.

Ich hab den Stollen in eine Plastiktüte verpackt und so schmeckt er jeden Tag besser! Eure Aunt Meggie.

P.S. Morgen zeig ich Euch meine selbstgemachten Pralinen! Die sind in meiner Familie zum Fest immer willkommen.

Marzipankartoffeln

Habt Ihr schon mal Marzipankartoffeln selbst gemacht? Geht ganz einfach und Ihr werdet staunen, wie lecker die sind!

Ich habe 500 gr. feines Weizengrieß mit 500 gr. Puderzucker und 250 gr. Butter (geschmolzen und wieder abgekühlt) vermischt.

300 gr. gemahlene Mandeln und 1/2 Fläschchen Bittermandel – Aroma dazu und alles mit den Händen gut vermengt. Ich habe dann soviel H. Schlagsahne (3-4 Esslöffel) dazugegeben, bis ich kleine Kugeln mit feuchten Händen formen konnte.

Das müßt Ihr ausprobieren, es liegt etwas am Grieß und auch an der Temperatur der Butter. Die kleinen Kugeln hab ich auf flache Teller gelegt

und zum Trocknen (1-2 Tage) in den Keller gestellt.

Diese Menge hat viele kleine Marzipankartoffeln gebracht und da hab ich eine Hälfte mit Kakao und die andere Hälfte mit Zimt und Kakao bestäubt.

In eine Blechdose aufbewahrt, kommen wir damit gut über die Weihnachtszeit, aber ich zeig Euch erst mal, wie gut die aussehn!

In kleine Tütchen verpackt, verschenk ich aber auch welche. Versucht Euch doch auch an so leckere  “Kartoffeln”, Ihr werdet begeistert sein.

Einen weiterhin winterlichen 4. Advent wünscht Euch Eure Aunt Meggie.

Nürnberger Lebkuchen

Hier die versprochenen Plätzchen!

Ich hab aus 2 Eiern, 125 gr. Zucker, 1 Pr. Muskat, 1/2 Teelöffel gemahlenen Nelken, 1/2 Teelöffel Zimt, je 3 Tropfen Backöl – Bittermandel, Rum – Aroma und Backöl Zitrone einen Teig gerührt.

Das Ganze mit 250 gr. Mandeln (halb gemahlen, halb gehackt) und 125 gr. Zitronat (Sukkade) verrührt und mit 2 Kaffeelöffel kleine Häufchen auf Oblaten gegeben. Etwas flachgedrückt und auf ein leicht eingefettetes Backblech gelegt.

Bei 175° Heißluft in etwa 20 Minuten abgebacken.

Nach dem die Plätzchen abgekühlt waren, habe ich sie mit Puderzuckerguß und mit aufgelöste Kuvertüre bestrichen.

Man kann die Plätzchen zusätzlich noch mit buntem Streusel oder gehobelten Mandeln bestreuen.

Zum Tee haben wir die ersten schon mal probiert,

 

aber wenn Ihr sie in eine Blechdose legt, werden sie mit jedem Tag leckerer. Ihr könnt den Teig natürlich auch als kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech geben, dann braucht Ihr keine Oblaten.

Danach hab ich uns noch Adventsschnitten gebacken, aber das Rezept kennt Ihr ja schon.

Auf morgen könnt Ihr gespannt sein, da werde ich uns noch einiges backen. Wenn im Haus der Duft von Weihnachtskeksen hängt, ist für mich schon fast Weihnachten! Eure Aunt Meggie.

Nussecken

Hier die versprochenen Nussecken, unheimlich lecker!

Vor kurzem hat mich eine Freundin besucht, eine Tüte Nussecken und das Rezept mitgebracht. Wir waren sofort begeistert.

Gestern habe ich sie nachgebacken und zum Chor mitgenommen. Auch da sind sie sehr gut angekommen und hier will ich sie Euch vorstellen:

Aus 300 gr. Mehl, 1/2 Teelöffel Backpulver, 75 gr. gemahlenen Haselnüssen, 1 Ei, 100 gr. Zucker und 150 gr. Butter habe ich einen Knetteig hergestellt und für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

In der Zeit in einem kleinen Topf 100 gr. Butter, 125 gr. Zucker und 2 Esslöffel Honig unter Rühren schmelzen lassen. 200 gr. gehackte Mandeln dazugegeben und alles vorsichtig umgerührt.

Zwischen 2 Lagen Klarsichtfolie (vorher die Arbeitsplatte etwas anfeuchten, dann klebt die Folie besser) habe ich den Teig etwa 2 mm ausgerollt und auf Backpapier aufs Backblech gelegt.

Dann die etwas abgekühlte Mandelmasse über den Boden verteilt, glatt gestrichen

und bei 200 ° in ca 20 Minuten abgebacken. Etwas abgekühlt, hab ich den Kuchen mit einem scharfen Messer in Dreiecke geschnitten. Anschließend die drei Seiten mit aufgelöste Kuvertüre (Kakao oder Vollmilch) bepinselt.

Den Teller voll hab ich mitgenommen und ihn leer wieder mitgebracht, aber in meiner Kuchendose hab ich auch noch welche. Da halten sie sich bis zu 4 Wochen (aber keine Sorge, die sind eher verputzt!)

Versucht mal Euer Glück, Ihr könnt die Dreiecke natürlich auch kleiner schneiden und die Familie wird begeistert sein, Eure Aunt Meggie.

Kokos – Kekse

Ich koch und back ja nun wirklich gern, aber etwas liegt mir überhaupt nicht.

Das ist: Kuchenteig ausrollen und mit Förmchen ausstechen. Das ist nicht meine Welt! Gestern bin ich aber über meinen Schatten gesprungen, ich hatte noch ein Rezept mit Kokosraspel (die wir gern essen) in meinem Backbuch stehen.

Für den Teig habe ich 500 gr. Mehl mit 400 gr. Butter, 250 gr. Zucker, 200 gr. Kokosraspel, 2 Pr. Salz und 2 Esslöffel Rum vermengt. Mit den Händen zu einem weichen Teig gekneten und abgedeckt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Einen Teil davon mit der Kuchenrolle ausgerollt und mit kleinen und großen Förmchen Sterne, Herze und Monde geformt.

Auf mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilt und im Backofen bei 170° Heißluft in etwa 12 Minuten abgebacken.

Nach 3 Blechen hatte ich genug und bin wieder auf meinen altbewährten Gerda Automaten umgesteigen. Ihr merkt, ich hab wirklich keine Lust dazu!

Nach dem Abkühlen habe ich die Kekse mit Zuckerguß überpinselt. (200 gr. Puderzucker mit etwas Rum und heißem Wasser verrührt) Die kleinen Sterne oder Herzchen hab ich ebenfalls mit etwas Guß auf die größeren gesetzt.

Das muß jetzt erst mal mit dem Ausstechen genügen. Ich werde als nächstes die Nussecken backen, Ihr werdet staunen. Es ist einfacher und es macht mir Spaß! Eure Aunt Meggie.

Übrigens: Wenn Kinder im Haus sind, solltet Ihr den Rum weglassen und dafür lieber bunten Streusel verwenden.

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